Schmerzbehandlung und Schmerzlinderung durch Stoßwellen

Leiden Sie unter chronischen Schmerzen?
Ist Ihre Beweglichkeit eingeschränkt?
Oder plagen Sie ständig Kopfschmerzen und Verspannungen?

Durch Fehlhaltungen oder körperliche Belastungen werden die Muskulatur und infolgedessen auch Knorpel, Knochen und Bänder, auf unnatürliche Weise beansprucht. Es entstehen schmerzhafte Triggerpunkte im Muskel und periphere Trigger im Sehnenansatz der Knochen. Diese Trigger sind dauerhaft verkürzte und verdickte Muskelfaserregionen innerhalb eines Muskels. Medizinisch werden auch Myogelosen genannt. Sie können sich überall im muskulären Gewebe des Körpers bilden und rufen Schmerzen hervor. Häufig bilden sich Trigger weit entfernt von der ursächlich fehlbelasteten Region. Daher werden teilweise nur Symptome therapiert, nicht aber die Ursachen behandelt. Die fokussierte Triggerpunkt-Stoßwellentherapie erfolgt mit ca. 2.000 Impulsen auf die schmerzhaften Triggerpunkte in 3-5 Sitzungen.

Folgende Triggerpunktregionen können behandelt werden:

Kiefergelenk

Brustwirbelsäule

Halswirbelsäule

Lendenwirbelsäule

Oberarm

Oberschenkel

Unterarm

Unterschenkel

Durchführung der Therapie

    • Die Behandlung dauert in der Regel ca. 5 – 10 Minuten
    • Nach einer kurzen Ruhe- und Beobachtungsphase kann der Patient wieder nach Hause gehen.
    • In seltenen Fällen tritt einige Stunden nach der Behandlung ein lokaler Schmerz auf. Ist dies der Fall, sollte der Patient kühlende Umschläge machen. Die Einnahme eines Schmerzmittels ist in der Regel nicht erforderlich.
    • Selten treten Blutergüsse auf, die nach einigen Tagen abklingen. Weitere Nebenwirkungen traten bisher nicht auf.
    • Eine Behandlungsserie besteht aus drei oder sechs Behandlungen im wöchentlichen Abstand ausreichend.
    • Dem Patienten wird empfohlen, sich mit allen Fragen an seinen behandelnden Arzt zu wenden.

Gibt es Nebenwirkungen?

Die Triggerpunkt-Stoßwellentherapie ist generell eine sehr schonende Behandlungsweise. Kurzfristig kann eine Zunahme von Beschwerden auftreten, Nebenwirkungen sind jedoch nicht bekannt.

Die Behandlungsdauer:

Die Behandlungsdauer ist abhängig vom Krankheitsbild und dementsprechend unterschiedlich. Erfahrungsgemäß genügen jedoch drei bis fünf Behandlungen im Abstand von einer Woche.